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Gezeitenkalender

Die Gezeiten und ihr Einfluss in die Sportfischerei

GezeitenGezeiten


  Gezeiten

Das Phänomen der Gezeiten wird bereits seit Urzeiten erforscht. Wie entstehen die Gezeiten? Welche Typen existieren und wie beeinflussen Sie die Sportfischerei? In diesem Abschnitt beantworten wir diese Fragen klar und präzise.

Die Gezeiten sind periodische Schwankungen des Meeresspiegels die aus der Anziehung von Sonne und Mond über Flüssigpartikel der Meere resultieren. Die Effekte der zwei Sterne legen sich übereinander und ihr Ergebnis macht die erzeugende Kraft der Gezeiten aus.

Die Beziehung zwischen den Gezeiten mit dem universellen Gravitationsprinzip hat es erlaubt, diese Kräfte mengenmäßig zu definieren.

Nach dem universellen Gravitationsprinzip (Issac Newtons) steht die Anziehungskraft zwischen zwei Sternen proportional zur Masse des Sterns und umgekehrt proportional zum Quadrat der Distanz, die sie trennt.

Wenn wir das Newtonsche Gesetz anwenden, erhalten wir, dass der Mond so nah zur Erde steht, dass die Aktion der Sonne, ungeachtet ihrer enormen Masse, nicht einmal die Hälfte der Mondaktion ausübt. In der Gezeitensimulation können wir grafisch überprüfen, dass die daraus entstehenden Gezeiten hauptsächlich durch die Mondaktion hervorgerufen werden.

Trotzdem durchleben die Gezeiten große Variationen entsprechend der Geografie der Küsten jedes Ortes. Deshalb machen wir Gebrauch von Flutmessern, die das Level, welches das Meerwasser zu verschiedenen Tageszeiten erreicht, registrieren, um vertrauenswürdige Gezeitenvorhersagen in jedem Ort der Welt treffen zu können und nutzen den zyklischen Charakter der Gezeiten, um die Gezeitenkalendern vorhersagen zu können.

Da die einzigen Faktoren, die wir in der Bildung von Gezeiten berücksichtigen Sonne und Mond, der Mond durch seine Nähe und die Sonne durch ihre Masse, sind, nennt man sie für gewöhnlich astronomische Gezeiten. Trotz dass die Sonne und vor allem der Mond die hauptsächlichen Faktoren in der Entstehung der Gezeiten sind, müssen wir wissen, dass andere atmosphärische Phänomene wie der atmosphärische Druck und der Regen auch Variationen im Meeresspiegel verursachen, obwohl sie wegen ihres unberechenbareren Charakters langfristig nicht in der Gezeitenkalender berücksichtigt werden. Mit einem höheren als normalen atmosphärischen Druck werden die Gezeiten kleiner als in den Tabellen vorhergesehen ausfallen und umgekehrt. Außerdem produziert ein starker und konstanter Wind, der in Richtung Küste bläst, größere Gezeiten als vorhergesehen, während ein Wind, der umgekehrt verläuft, kleinere Gezeiten provoziert.

Lernen Sie im weiteren Verlauf kennen, welche Gezeitentypen wir vorfinden, wenn wir angeln gehen.